Facility Management (FM) ist die Gestaltung eines Arbeitsumfeldes, welches zur Lösung der strategischen Unternehmensaufgaben beiträgt und den wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Anforderungen entspricht. Dabei soll der integrative Management–Prozess, in dem Personal, Standorte (Gebäude, Anlagen, Einrichtungen) und Abläufe als ein zusammenhängendes organisatorisches Gebilde betrachtet werden (People – Place – Process).
An der Definition, wie sie in der ÖNORM A 7000 veröffentlicht ist, haben IFMA und FMA Mitglieder, insbesondere Mitglieder der Arbeitsgruppe Standards intensiv mitgewirkt. Die ÖNORM A 7000 besagt:
FACILITY MANAGEMENT ist ganzheitliches Management der Immobilie und der materiellen / immateriellen Infrastruktur einer Organisation mit dem Ziel der Verbesserung der Produktivität des Kerngeschäftes.
Facility Management ist ein interdisziplinärer Ansatz, der die Bereiche Technik, Ökonomie, Ökologie und Recht verbindet.
Viele Unternehmen haben entdeckt, daß das Bereitstellen von hocheffizienten Arbeitsplatzumgebungen (Gebäuden, Objekten und Einrichtungen) - den sogenannten "Facilities" verbunden mit gutem Management - ein wesentliches Kriterium für den Unternehmenserfolg ist.
Die Trends zu neuen Technologien, zu erhöhtem Umweltbewußtsein und die vermehrte Berücksichtigung gesundheitlicher Fragen im Arbeitsumfeld erfordern eine professionelle Behandlung dieser Ansprüche in einem Unternehmen.
Facility Manager müssen mit umfassendem Wissen und mit Fähigkeiten zur Bewältigung und Lösung einer Vielfalt komplexer Probleme und Herausforderungen ausgestattet sein.
Ihre zahlreichen Verantwortlichkeiten zeigen sich beispielsweise in den folgenden Funktionen: