Durchführungsbestimmungen "Vergabe von Stipendien/Förderungen"

Die Durchführungsbestimmungen regeln den Ablauf zu den Rahmenbedingungen "Vergabe von Stipendien/Förderungen".

Grundsätzlich können Förderansuchen im Wege eines von der Facility Management Austria (FMA) ausgeschriebenen Wettbewerbsverfahrens und/oder auch im Wege eines Antragsverfahrens eingereicht werden.

Wettbewerbsverfahren

Die FMA schreibt im Anlassfall Stipendien/Förderungen jeweils für ein Jahr aus. Die Ausschreibung selbst ist an keine gesonderte Form gebunden und kann über diverse Medien (FMA-Website, Fachzeitschriften, Mailings etc.) erfolgen und wird mit einem Einreichungsendtermin versehen.

Antragsverfahren

Es besteht jederzeit die Möglichkeit, außerhalb ausgeschriebener Wettbewerbe ein Exposé einzureichen. Hierbei wird jedoch seitens der FMA kein Bearbeitungszeitraum genannt.

Im § 6 der Rahmenbedingungen ist die Einreichung folgendermaßen beschrieben:

Das Ansuchen hat durch Einreichung eines Exposés an den Vorstand der FMA zu erfolgen. Dieser beurteilt den Nutzen für Mitglieder und kann nach Maßgabe der Möglichkeiten ein Stipendium vergeben. 

Für das Ansuchen ist unbedingt das Formular der FMA "Exposé" zu verwenden.

Das Exposé muss folgende Inhalte umfassen: Name des Ansuchenden, Name der Forschungseinrichtung/Unternehmung, Art der Arbeit (Seminararbeit, Masterarbeit, Forschungsprojekt, etc.), Literaturreferenzen, Beschreibung der Problemstellung, Lösungsansatz, Projektplan, Aufwand (Kosten extern (Material, Reisespesen, Laborkosten, Software, Literatur) sind mit Rechnungen zu belgen und geschätzter persönlicher Stundenaufwand) und die geplaten Publikationsart. Der Umfang des Textteils (Beschreibung der Problemstellung und Lösungsansatz) soll 200 Wörter nicht überschreiten.

Auswahlgremium 

Der FMA Vorstand bildet im Voraus jeweils für ein Jahr ein Gremium, bestehend aus mindestens 3 Personen aus den Reihen des Vorstandes oder/und ggf. Mitgliedern, zur Bewertung der einlangenden Exposés. Dieses Gremium erstellt aus den eingelangten Exposés, anhand der Bewertungskriterien (Aufbau des Exposé, Innovationsgehalt und Exzellenz der Forschung, Umsetzbarkeit/Anwendbarkeit der Forschungsarbeit in der Praxis, Nutzen für die Gesellschaft, Erwarteter Nutzen für die Mitglieder der FMA), einen Vorschlag für förderungswürddige Projekte/Arbeiten, der vom Vorstand genehmigt werden muss.

Auswahlkriterien

Die Gremiumsmitglieder prüfen die einlangenden Exposés nach den folgenden Kriterien mittels des Bewertungsbogens und führen die Einzelbewertungen zu einem Gesamtergebnis zusammen:

  1. Aufbau des Exposé
  2. Innovationsgehalt und Exzellenz der Forschung
  3. Einschätzung der Umsetzbarkeit der Forschungsprojekte in der Praxis hinsichtlich der technologischen und prozessorientierten Entwicklung sowie der eingeschätzten Marktrelevanz
  4. Nutzen für die Gesellschaft (umweltrelevante, soziale und gesellschaftliche Auswirkungen der geförderten Projekte z.B. Verringerung Co2 Ausstoß, Reduktion von Ressourceneinsatz, etc.)
  5. Erwarteter Nutzen für die Mitglieder der FMA

Anhand des Gesamtergebnisses (arithmetisches Mittel) wird ggf. eine Empfehlung an den Vorstand ausgesprochen. Die Höhe der Fördersumme wird vom Vorstand festgelegt.

Der bzw. die ausgewählten Fördernehmer werden schriftlich von der Geschäftsstelle über das ergebnis des Auswahlverfahrens benachrichtigt. Förderwerber die nach dem Auswahlverfahren nicht berücksichtigt werden konnten, sind ebenfalls zu benachrichtigen.

Fördervereinbarung

Zwischen der FMA und dem Stipendiat/Förderungsnehmer wird eine Fördervereinbarung, DOC geschlossen.

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