Blog der TGA Gruppe

Frische Luft und der Wow Effekt richtiger Datenpunkte

Alexander Riemer

11.06.2017

"Fenster auf - Fenster zu"
"Lüftung an - Lüftung aus"

Wie viele sogenannte Datenpunkte sind erforderlich, um in einem Büroraum, in einer Veranstaltungshalle, in einem Wohnzimmer oder in einem Schlafzimmer über das gesamte Jahr ein komfortables Raumklima sicherzustellen?

Braucht es überhaupt Datenpunkte? Und wer bestimmt diese?

Wie können die Nutzer eines Bürogebäudes im Rahmen heutiger Möglichkeiten für sich selbst sicherstellen, dass sie ihre Arbeit unter möglichst guten Licht/Temperatur/Feuchte/Luft-Verhältnissen verrichten? Wie ist das im Privathaus beziehungsweise in der Privatwohnung?

"Fenster auf", wenn es zu warm oder zu schwül ist oder schlecht riecht.
"Fenster zu", wenn es genug oder zu kühl oder (auch wieder) zu warm ist.

Ist ausreichend Muße vorhanden, dann klappt das auch mit dem manuellen Öffnen und Schließen bzw. dem den eigenen Sensoren Zuhören. "Natürlich undichte Fenster" unterstützen uns auch dabei. - Sobald wir allerdings in einer Schulklasse, einem Uni-Raum oder einem Büro mit mehreren Mitarbeitern sind, versäumen wir rechtzeitig zu lüften. Mit beachtlichen Konsequenzen.

In Räumen mit frischer Luft bleibt das Konzentrationsvermögen hoch. Müdigkeit stellt sich viel später ein, Arbeit geht besser von der Hand, macht mehr Spaß und ist gesünder.

Gläser können noch so gut wärmegedämmt sein, die Fassade noch so gut designed, die Innenräume noch so gut schallisoliert - bestimmend für den Komfort der Nutzer ist neben diesen Eigenschaften vor allem das Raumklima.

Das Klären notwendiger Messpunkte und deren Position im Gebäude ist eine etablierte Disziplin. Es ist ausreichend Know-How vorhanden und dessen Nutzung lohnt sich.

In unseren Breiten hat sich ein bestimmtes Mindestmaß an Erwartungen hinsichtlich Komfort im Gebäude entwickelt. Der Luftaustausch für Büros ist normativ geregelt, ebenso die Lichtintensität und das Arbeitsplatzklima.

Die letzten 15 Jahre haben Werkzeuge und Entwicklungen gebracht, die im Planungsprozess und in der Anwendung einfach integrierbar sind und deren Funktion sich richtig geplant und eingesetzt im Gebäudebetrieb monetär enorm auswirken.

Richtige und zeitgerechte Planung der Gebäudesteuerung ermöglichen den Einsatz hochwertiger Komponenten. Hochwertige und vor allem geeignete Komponenten sichern das Wohlfühlen von Menschen, also das Funktionieren der Räume eines Gebäudes.

Alle Beteiligten profitieren. An erster Stelle die Nutzer, der Architekt/die Architektin, alle in der Planung Beteiligten, die Errichter, der Investor und schließlich die Betreiber. Energie und Ressourcen werden richtig gesteuert und eingesetzt. Eine win-win Situation für alle.

Es sind einfache und zumeist unkomplizierte Regeln, die im Planungsprozess zu beachten sind. Unser Ziel ist es, diese im Gespräch mit Planern, Investoren, Errichtern und Architekten zu erkennen, zu diskutieren und allgemein brauchbare Standards herauszuarbeiten. Mit der Broschüre 13 Gebote zum besseren Gebäude ist ein erster Schritt gelungen. Gebäudesteuerung hat sich zu einem enorm wichtigen Thema entwickelt und ist es Wert, sich im Detail damit zu beschäftigen.

Wir bemühen uns laufend, zu gelungenen Lösungen beizutragen. Nur Best Practice bringt uns weiter. Machen Sie gerne mit und sprechen Sie uns an. Für möglichst viele Wow Effekte. Und für frische Luft in unseren Räumen.